Montag, 20. Februar 2012

Bay of Planty / Hot Water Beach

Die Sonne scheint es ist richtig warm geworden und wir genießen unseren ersten Strandtag in Neuseeland an der Bay of Planty. Wir gehen schwimmen und relaxen anstatt bei der Hitze auf einen Berg zu laufen.

Am nächsten Tag ist der berühmte Hot Water Beach geplant. Bei Ebbe sprudeln hier am Strand kleine heiße Quellen aus dem Boden. Wir graben uns wie viele andere Leute eine Badewanne aus Sand und nehmen ein heißes Bad.

Nach unserem Aufenthalt in der Gegend von Coromandeln, geht es direkt nach Auckland und wir müssen unseren Campervan  schweren Herzens wieder abgeben. Wir sind aber auch froh dass wir die letzten 4800 km keinen Unfall oder eine Panne hatten.

In Auckland haben wir wie in jeder großen Stadt mal wieder etwas Regen. Die letzten Tage in Neuseeland und ich mit meinen beiden „Schwestern“ verbringen wir ganz in Ruhe. Wir tauschen Bilder aus, erinnern uns an die letzten Wochen und kochen das letzte Mal zusammen.
Bis es heißt Abschied nehmen und für mich die Reise alleine weiter geht.


Bay of Planty


Kauri Baum

Kochen

Hot Water Beach

Cathedral Cove

Suuper Camper

Goodbye little Ather

Auckland

Sonntag, 19. Februar 2012

Vulkan und Thermalgebiet


Es ist noch dunkel als wir aufstehen… Heute ist der große Tag, für den wir schon seit einigen Wochen „trainieren“. Bzw. jeder kleine Walk hat unserer Kondition gut getan um heute den Tongariro Alpin Crossing über einen Vulkan auf der Nordinsel zu machen.
Es stehen 19,5 Km, 1200 Höhenmeter und etwa 7 Std. hiking auf dem Programm.
Wir sind nicht die einzigen die diese Tour vorhaben. Also geht es mit noch vielen anderen Leuten erst einmal nur bergauf.
Wir hatten mal wieder Glück mit dem Wetter. Es regnete nicht, alle Wolken waren weg und wir konnten den Vulkan sehen. Im Gegensatz zu dem Tag zuvor. Die Sonne lässt sich ab und an mal blicken aber es ist nicht zu heiß.
Während unseres Aufstieges haben einen tollen Blick auf das Tal und die braun rote Erde sieht einfach nur traumhaft aus.
Auf dem höchsten Punkt vom Red Crater angekommen, können wir richtig die warme Erde spüren, es riecht etwas nach Schwefel und wir haben eine gute Aussicht  auf die Emerald Lakes. Von hier aus geht es  erst einmal schon fast rutschend auf der Asche bergab.
Wir sind total glücklich diesen ersten Teil vom Track geschafft zu haben. Von nun an geht es etwas leichter weiter und immer wieder kann ich dieses so andere Landschaftsbild von Neuseeland kaum fassen.
Die letzten 2,5 Stunden geht es nur noch bergab und unten angekommen schmerzen die Beine doch etwas. Aber ich würde jedem diese Wanderung weiter empfehlen J.

Ava hat Geburtstag. Wir wecken sie mit einem Liedchen und Schokokuchen.
Heute geht es nach Taupo, hier gibt es einen kleinen heißen Fluss. Wir schwimmen, baden in diesem natürlichen Pool und sind sehr glücklich über diese angenehme Dusche. Denn wir sind schon ganz andere Arten um uns frisch zu machen (Schwimmbad, kalter Fluss, kalter See und sehr kalte Dusche) gewöhnt.

Die Umgebung von der Stadt Rotorua ist echt der Wahnsinn. Überall wo man nur hinschaut, dampft und brodelt es aus dem Boden, selbst im Stadtpark.
Wir machen einen Stopp im Thermal Wonderland und bestaunen die verschiedenen gefärbten Seen, brodelnde Matschlöcher, heiße Quellen und einen Geysir.
In der „living Thermal Village“ zeigen uns Maoris wie sie mit dieser Natur leben und z.B. ihr Essen in den sehr heißen Pools kochen.

Und los geht es...

Vulkan

Vulkangebiet

Emerald Lakes


Happy Birthday Ava

Heißes Wasser

Thermal Wonderland

Krasser See

Geysir

Mud Pools

Mitten im Park

Maori Village

Hier wird gekocht

Samstag, 18. Februar 2012

Golden Bay / Abel Tasman

Uns führt der Weg zur Golden Bay in den hohen Norden von der Südinsel. In Takaka treffen wir auf einen alten Freund von mir, der auch gerade in Neuseeland unterwegs ist.
Alle zusammen springen wir von hohen Felsen in einen tiefen Fluss oder aber schwingen mit Seilen, über den Fluss und lassen uns fallen. Das macht spaß…
Am nächsten Tag geht es wieder zu dritt zum Farewell Spit (oberste Spitze von der Golden Bay) Wir laufen über Dünen hin bis zum Meer und lassen uns vom Wind durchpusten.

An dem darauf folgenden Tag ist eine Tageswanderung im Abel Tasman Nationalpark angesagt. Hier gibt es einen Coast Track der über 3-5 Tage zu wandern ist. Da bei uns die Zeit nicht für den kompletten Track reicht, lassen wir uns mit einem Boot bis zur Bark Bay fahren und laufen dann die 24 km zurück bis zum Ausgangspunkt. Wir haben einen tollen Tag laufen durch den Wald Berg rauf und runter immer an der Küste entlang, überqueren eine Bucht bei Ebbe und machen stopp zum schwimmen. Am Abend fallen wir müde und satt von  den leckeren selbst gebackenen Pfannkuchen in unseren Camper.

Bevor wir die Fähre von Picton aus auf die Nordinsel ein paar Tage später nehmen. Fahren wir noch in den nahe gelegenen Marlborough Sound. Hier befinden sich viele kleine Inseln die man nur mit dem Boot erreichen kann.  Aber der Ausblick von dem höher gelegenen und kurvigen Franch Pass ist mal wieder ein Traum und wir machen, noch einen Abstecher zum Queens Charlotte Walkway.

Nach 3 Wochen Südinsel nehmen wir nun die Fähre nach Wellington. Es ist ein regnerischer Tag und leider können wir die Fahrt durch den Queens Charlotte Sound nicht auf dem Deck genießen wie vielleicht erhofft.

Camping

Farewell Spit




Abel Tasman Coast Track

Gute Aussicht

Ab durchs Wasser

Schnell noch etwas essen, bevor es auf die Fähre geht..

Freitag, 17. Februar 2012

Westküste und die Gletscher

Unsere Route führt uns wieder Richtung Norden. Diesmal an der Westküste entlang. Wir müssen viele Kilometer durch die grauen Wolken fahren bis wir am Fox Gletscher ankommen. Es regnet immer noch etwas, aber wir wagen uns trotzdem raus um diesen Gletscher anzuschauen.
Anschließend etwas nass aber zufrieden, verbringen wir den restlichen Tag im Cafe und in unserem Campervan.
Wir können es mal wieder nicht glauben. Wo es den Abend zuvor doch noch so geschüttet hat, scheint nun die Sonne und wir haben bestes Wetter für den Matheson Lake. Zuvor laufen wir allerdings noch schnell zum Meer. Dieses ist grauer, stürmischer und ganz anders als an Ostküste. Wir können vom steinigen Strand die hohen schneebedeckten Berge sehen und die Gletscher erahnen. Wahnsinn…

Der Matheson Lake ist für die tollsten Spiegelungen in seinem Wasser bekannt. Bei richtig klarer Sicht spiegelt sich hier sogar der Mt. Cook (diesmal sehen wir ihn von der anderen Seite). Meine Laune steigt und die Vorfreude ist groß. Ich frage mich ob das sonnige Wetter ausreicht um auch diese tollen Bilder zu machen, wie sie auf den Postkarten zu sehen sind?
Wir haben Glück, die weißen Wolken ziehen etwas weiter und die Berge spiegeln sich für einige Minuten im See, bevor die nächste Wolke kommt.

An diesem Tag ist außerdem noch der Franz Josef Gletscher geplant. Gegen Mittag  machen wir uns etwa 1 Std. über Geröll und Schutt zu Fuß auf den Weg bis hin zum Eis. Wir betrachten den Gletscher aus der Nähe besteigen Ihn aber nicht, denn dafür wird eine extra Ausrüstung benötigt.

Ein weiteres Ziel an der Westküste für uns waren die Pancakes Rocks. Hier stehen am Meer Felsen die wie übereinandergestapelten Pfannkuchen aussehen. Außerdem spritz an diesem Ort  bei Flut das Wasser aus so genannten Blowholes wie Fontänen raus.

Total zerstochen von den lästigen Sandflies (sind kleine Fliegen stechen und jucken stärker als Mücken), welche sich größtenteils an der Westküste befinden, fahren wir in den Norden von der Südinsel.

Fox Gletscher

Regen

Abwaschen bei Regen im Camper

Westküste

Lake Matheson mit Bergen

Franz Josef Gletscher

Pancake Rocks

Blowhole


Donnerstag, 16. Februar 2012

Fjordland und Queenstown

Vom Süden aus geht es weiter in das Fjordland. Wir buchen in Te Anau einen Bootsausflug für den nächsten Tag im Milford Sound und machen uns anschließend mit dem Auto auf den Weg in Richtung Fjord. Das Wetter ist etwas durchwachsen. Es ist kalt und etwas windig, aber es hält uns nicht ab auf dem Weg ein paar Stopps zu machen um etwas laufen zu gehen und die Landschaft zu genießen.
Am Abend fängt es etwas an zu regnen und wir beten nur, dass am folgenden Tag die Sonne scheint.

Ich sage nur „wenn Engel reisen“.
Wir können es kaum glauben, aber die Sonne scheint als wir mit dem Boot unsere 2 stündige Tour auf dem Milford Sound antreten. Es ist zwar noch kalt und auf dem Schiff etwas windig aber wir haben keinen der 200 Regentage im Jahr erwischt und sind begeistert dieses Highlight bei so einem tollen Wetter antreten zu dürfen.
Nach dieser Fahrt sind wir ganz platt von den vielen Bergen, Wasserfällen, Seerobben und natürlich der Sonne. Wir fahren zufrieden wieder nach Te Anau und erst am nächsten Tag geht es weiter.

Wir durchqueren Queenstown um erst einmal nach Glenorchy einem kleinen Ort am Ende des Lakes Wakatipu zu fahren. Hier verweilen wir 2 Tage, weil es so schön ist und aus einer erst gedachten 3 Std. Tour eine 6 Std. Walkingtour wird.

Die Stadt Queenstown verdient auf dem Rückweg nicht viel Geld an uns. Sie ist für die extremen Aktivitäten wie Rafting, Fallschirmspringen oder Bangy-Jumping bekannt.
Auch ich habe erst überlegt einen Bungysprung von der berühmten Kawarau Brücke zu machen, dann aber doch beschlossen mein Geld für andere Dinge zu sparen.
 Wir fahren aber trotzdem hin, um die anderen Leute bei Ihrem Sprung anzufeuern.

Milford Sound


Seerobben



Auf dem Schiff

Pause in Glenorchy

Schafe

Fröhlich auf der Hängebrücke vor unserer 6 Std. Tour

Bungy-Junping von der Kawarau Brücke

Mittwoch, 15. Februar 2012

Mt. Cook und Ostküste bis Süden

So die Reise kann dann mit „John Dory“ unserem Camper, welcher mit bunten fischen bemalt war los gehen. Nachdem der Scheibenwische anstatt des Blinkers ein paarmal anging hatte ich mich auch an das links fahren gewöhnt. Und es ging am zweiten Tag in Richtung Mt. Cook Nationalpark.
Das Wetter war sonnig und wir genossen unser Mittagessen am blau schimmernden Lake Tekapo.
Als wir dem Mt. Cook immer näher kommen schlägt das Wetter plötzlich um. Aus Regen wir Hagel und es ist kalt. Wir machen es uns in unserem Camper mit einem Tee gemütlich und planen unsere nächsten Wochen.
Es ist Abend, mit dieser Kälte im Sommer von Neuseeland hatten wir echt nicht gerechnet. Aus dem erhofften warmen Essen werden halb fertig gekochte Kartoffeln, denn unser Gas zum kochen ist plötzlich alle. Dabei hatte ich doch noch extra bei der Autovermietung nachgefragt wie lange es reicht und wir waren gerade mal 2 Tage unterwegs.
Ohne richtigem Essen und heißem Tee geht es eiskalt ins Bett und wir wünschen uns unsere Wollsocken, Handschuhe und dicken Pullover.

Die Nacht war schrecklich aber wir werden mit einem traumhaften Morgen belohnt. Die Sonne scheint, es ist zwar noch kalt aber der Tag ist klar und der Schnee auf den Bergen glänzt.
Damit uns warm wird beschließen wir gleich zum Hooker Lake los zulaufen.
Wir erfreuen uns an der Sonne und dem weißen Schnee auf der Spitze vom Mt. Cook.
Am Hooker Lake kann ich mein Glück kaum fassen. Ein Gletschersee auf dem Eisschollen schwimmen, die letzte Nacht ist schnell vergessen.

Vom Landesinnerin geht es wieder zurück an die Ostküste.
In Oamaru werden wir von einem Neuseeländer eingeladen, mit unserem Camper auf seinem Grundstück zu übernachten. Außerdem lassen wir uns von seinen Kochkünsten verwöhnen und bewundern die „little blue Pinguine“ wie sie bei Dämmerung aus dem Wasser kommen und zu ihren Nestern laufen.

Am nächsten Tage geht es weiter zu den „Moreaki Boulders“ fußballrunde Steine im Wasser und nach „Otago Peninsula“ einer Halbinsel hinter Dunedin. Auf der wir Seerobben und Seelöwen sehen.

In den darauf folgenden Tagen geht es immer auf der Küstenstraße entlang. Wir  genießen die neuseeländische Weite mit den Wiesen und Schafen.
 Am liebsten hätten wir alle 5 Min. angehalten, um die Aussicht auf das Meer und die Wiesen zu genießen. Immer wieder viel das Wort „beautiful“
Wir machten  einen Stopp am „Nugget Point“ Leuchtturm, gehen laufen entlang des „Catlins River“ im Regenwald, essen Mittag mit Blick auf Seerobben, sehen Wasserfälle und die „Yeloow-eyed Pinguine“
Nach einer stürmischen Nacht in unserem immer wieder wackelnden Camper, fahren wir am nächsten Morgen zum „Slope Point“. Es windet immer noch stark, und ich kämpfe mich in dickem Pullover und Jacke  zum südlichsten Punkt von Neuseeland.


Lake Tekapo

Frieren am Mount Cook

Hooker Valley

Hooker Lake

Eis


Aussicht vom Nugget Point

Schafe

Yello-eyed Pinguin


Slope Point